Notarkosten Grundstück – Höhe der Kosten beim Grundstückskauf durch den Notar

Notarkosten Grundstück: Diese Kosten entstehen beim Grundstückskauf durch den Notar. Infos zur notarieller Beurkundung, Notarvertrag, Ablauf und die Höhe der Notar-Kosten.

Neben dem Kaufpreis, Maklerprovision, etwaigen Nebenkosten für Bodengutachten und Eintragungen im Grundbuch werden beim Grundstückskauf weitere Gebühren für den Notar fällig.

Nach den in Deutschland gesetzlichen Bestimmungen unterliegen die Notarkosten beim Grundstückskauf der Maßgabe des Grundbuchamtes.

Was macht ein Notar?
Es sollte jedem klar sein, dass bei einer so umfangreichen Entscheidung wie einem Hausbau und vorhergehendem Grundstückserwerb nicht einfach eine Unterschrift ohne gesetzliche Grundlage genügt. Die gesetzlichen Bestimmungen der Bundesrepublik Deutschland schreiben vor, dass bei einem Grundstückskauf und ähnlichen Verfahren immer ein Notar anwesend sein muss um den Vorgang zu dokumentieren und beglaubigen.

Ein Notar schaut also alle ihm vorliegenden Dokumente durch und organisiert notwendige Eintragungen.

Dazu gehören unter anderen

  • Eintrag in das Grundbuch
  • Eintrag und Bestellung der Grundschuld
  • Kauf des Grundstückes beurkunden
  • verschiedene Tätigkeiten die einen reibungslosen Kauf ermöglichen (Schriftstücke)

Führt der Notar seine Aufgaben ordnungsgemäß durch, ist weder der Kaufvertrag noch die verschiedenen Eintragungen rechtlich anzweifelbar. Mit der Beauftragung eines Notars gehen Sie sozusagen auf „Nummer sicher“.

Notarkosten beim Grundstückskauf

Woraus ergeben sich die Notarkosten?
Die Gebühren für einen Notar werden nicht willkürlich vom Notar selbst festgelegt. Sie sind in einer Gebührenverordnung des Grundbuchamtes hinterlegt.

In der Regel umfassen die Notarkosten etwa 1,5 Prozent des regulären Kaufpreises eines Grundstückes oder Hauses. In diesen Kosten sind dann alle Nebenkosten (die den Notar betreffen) enthalten.

Dazu zählen zum Beispiel:

  • Grundbuchbestellung
  • Schriftstücke
  • Beglaubigung-/Beurkundung des Kaufes

Man kann allerdings nicht pauschal sagen, dass der Kauf einer Immobilie für beispielsweise 200.000 Euro genau 3.000 Euro (also 1,5 Prozent von 200.000 Euro) kostet.

Die Notarkosten richten sich auch nach der Fülle der Eintragungen und notariellen Vorgänge und können daher variieren.

Für jeden zusätzlichen Vorgang fallen wieder Gebühren an und so können zu den 3.000 Euro neben der Mehrwertsteuer (die ebenfalls hinzugerechnet werden muss) durchaus noch einmal einige hundert Euro dazu kommen.

Mit welchen Notarkosten muss man rechnen?
Anhand des folgenden Beispiels können Sie ganz gut nachvollziehen, welche Kosten auf Sie zukommen.
Des weiteren sollten Sie beachten, dass sich die Gebührenordnung zum 01. August 2013 geändert hat, was die Notarkosten ebenfalls betrifft.

Berechnung Notarkosten

Beispiel-Rechnung: Sie wollen ein Grundstück im Wert von 350.000 Euro mit hervorragendem Anschluss an Infrastruktur kaufen. Dieses Vorhaben soll notariell begleitet werden.

Folgende Kosten entstehen durch den Notar
Kaufpreis Grundstück 350.000,00 €
Beurkundung des Grundstückkaufvertrages + 1.370,00 €
Grundschuldbestellung inklusive Vollstreckungsklausel + 635,00 €
Betreuungsgebühr + 342,50 €
Vollzugstätigkeiten + 342,50 €
Notarkosten insgesamt = 2.690,00 €
Mehrwertsteuer + 511,00 €
Gesamte Notarkosten: = 3201,00 €

Mit diesen Kosten sind dann allerdings alle Nebenkosten abgedeckt, die eine notarielle Beteiligung erfordern. Wie schon erwähnt, kommen natürlich für jeden weiteren Punkt der den Notar erforderlich macht Zusatzkosten hinzu.

Fazit: Notarkosten beim Grundstückskauf

Ein nicht unbeträchtlicher Teil der Nebenkosten beim Grundstückskauf machen die Gebühren für einen Notar, die gesetzlich vorgeschrieben sind, aus. Allerdings befinden Sie sich anschließend auf der sicheren Seite, weil der aufgesetzte Vertrag und alle damit einhergehenden Bestimmungen „wasserdicht“ und geprüft sind.

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